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Weibliche Identität als Form der Alterität im Werk Ingeborg Bachmanns

von Johanna Backes

Verlag LiteraturWissenschaft.de (TransMIT)
Marburg an der Lahn 2007
90 Seiten


Preis: 6,00

Johanna Backes verortet Ingeborg Bachmann im Spektrum verschiedener Theorien über Identität und Alterität und vor dem Hintergrund postkolonialistischer Theorien.

Dieser Titel ist eine digitale Publikation und für Onlineabonnenten von literaturkritik.de kostenlos erhältlich. Abonnenten können sich die PDF-Datei (ca. 1 MB) hier herunterladen.


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„Ich bin eine Papua“ sagt die weibliche Hauptfigur aus Ingeborg Bachmanns Franza -Fragment über sich. Johanna Backes untersucht die Identitäts- und Alteritätskonzepte in diesem und zwei weiteren Texten aus dem Umkreis des „Todesarten“-Projekts – dem 1971 erschienenen Roman Malina und der 1972 publizierten Erzählung Drei Wege zum See – sowie deren literaturwissenschaftliche Rezeption. Die systematisch nach einzelnen Gesichtspunkten verfahrenden, detaillierten Analysen zeigen, dass auf der Figuren- wie der erzählstrategischen Ebene in den Todesarten-Texten kein kohärentes oder gar essentialistisches Weiblichkeitsbild entworfen wird. Der Text operiert statt dessen mit einem konstruktivistischen Identitätskonzept. Gleichwohl empfinden die Frauenfiguren weibliches Ich-Sein als Anders-Sein.

Backes liest die Korrelation geschlechtlicher wie ethnischer Alteritätskonzepte und -erfahrungen kritisch vor dem Hintergrund postkolonialistischer Theorien und verortet Bachmann im Spektrum verschiedener Theorien über Identität und Alterität. Die genauen, narratologischen Textanalysen korrigieren dabei diejenigen Einschätzungen der Forschung, die Bachmann für differenzfeministische Lesarten vereinnahmen.

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