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Literaturkritik im literaturfernen Medium Fernsehen

Literaturvermittlung im Spannungsfeld zwischen kritischem Anspruch und TV-Realität am Beispiel des „Literarischen Quartetts“ mit Marcel Reich-Ranicki.

von Rainer Hartmann

Cover Hartmann
Verlag LiteraturWissenschaft.de (TransMIT)
Marburg an der Lahn 2011
102 Seiten
ISBN 978-3-936134-27-8

Preis: 14,80

Dieses Buch zeichnet erstmals umfassend nach, wie es zu der Erfolgsgeschichte von Marcel Reich-Ranickis „Literarischem Quartett“ kommen konnte. Der Autor zeigt wissenschaftlich und unterhaltsam zugleich, wie die Lust auf Streit über Bücher kultiviert wurde und welches unsichtbare Drehbuch der Sendung zugrunde lag. Das Buch erscheint am 11. März 2011.


Zum Inhalt

„Das Literarische Quartett“, von 1988 bis 2001 auf dem Bildschirm, ist weit mehr als eine Fußnote der Fernsehgeschichte. Nie zuvor und nie danach ist es einer Fernsehsendung gelungen, Literatur derart populär und erfolgreich zu verhandeln und gleichzeitig neue Standards für die Literaturvermittlung zu setzen. Jeder der Literaturkritiker – Marcel Reich-Ranicki, Hellmuth Karasek, Sigrid Löffler und Iris Radisch – hatte daran auf eigene, besondere Art Anteil. Dieses Buch zeichnet erstmals umfassend nach, wie es zu der Erfolgsgeschichte kommen konnte. Der Autor zeigt wissenschaftlich und unterhaltsam zugleich, wie die Lust auf Streit über Bücher kultiviert wurde, welches unsichtbare Drehbuch der Sendung zugrunde lag und weshalb „Das Literarische Quartett“ von Anfang an auf sein Scheitern zulief. Zahlreiche Zitate aus der Sendung veranschaulichen, wie es dem Fernsehen auch heute noch möglich wäre, literarischen Anspruch und intellektuelle Leichtfüßigkeit zu vereinen.

Der Autor

Bild Hartmann

Rainer Hartmann, Jahrgang 1970, hat Germanistik, Geschichte und Philosophie in Mannheim, Heidelberg und Karlsruhe studiert. Er ist Journalist und arbeitet als Moderator und politischer Korrespondent beim SWR-Hörfunk in Stuttgart. Zu seinen schriftlichen Publikationen zählt das Buch "Berlin – Ein Rundgang vor und nach dem Mauerfall". Die vorliegende Arbeit wurde ausgezeichnet von der Stiftung Medienwissenschaften der Universität Mannheim.

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung 7

2. Basisbedingungen 11

3. Technische und mediale Bedingungen 13

Organisation und Vorlauf der Sendung 13 - Szenische Umsetzung: Die Diskutanten 15 - Szenische Umsetzung: Das Publikum 16 - Ikonik. Das Quartett im Vergleich zu anderen Literatursendungen 17 - Das Buch 20 - Lyrik 21

4. Verlauf der Sendung 25

Standards 25 - Rollen, Regeln, Riten. Der primus inter pares 26 - Forcieren als Konzept 29 - Rituale und Inszenierungen 30 - Argumentative Standards 36

5. Literaturbegriffe 45

Hellmuth Karasek 45 - Iris Radisch 49 - Sigrid Löffler 51 - Marcel Reich-Ranicki 58

6. Exkurs: Die literarische und literaturkritische Sozialisation Reich-Ranickis 71

7. Showdown 79

8. Rezeption des Literarischen Quartetts 83

Das kritische Echo 83 - Produzentenperspektive und Rückkoppelungseffekte. Wirkungen des Literarischen Quartetts innerhalb der Medienrealität 85

9. Schlussbetrachtung 93

Nachwort 97

Literaturverzeichnis 99