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Kinder- und Jugendbuchkritik in überregionalen Feuilletons der Gegenwart

von Judith Witzel

Verlag LiteraturWissenschaft.de (TransMIT)
Marburg an der Lahn 2005
109 Seiten


Preis: 6,00

Die Arbeit zeigt, dass sich die Kinder- und Jugendbuchkritik in überregionalen Feuilletons inzwischen vom "Schmuddelkind der Literaturkritik" zu einem eigenständigen und ernst zu nehmenden Teilbereich der Literaturkritik entwickelt hat. Sie untersucht ihre gegenwärtige Situation am Beispiel von etwa 120 Rezensionen.

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Die Arbeit von Judith Witzel zeigt, dass sich die Kinder- und Jugendbuchkritik in überregionalen Feuilletons inzwischen vom "Schmuddelkind der Literaturkritik" zu einem eigenständigen und ernst zu nehmenden Teilbereich der Literaturkritik entwickelt hat. Sie untersucht ihre gegenwärtige Situation am Beispiel von etwa 120 Rezensionen. Im Vergleich zu den relativ empiriearmen Abhandlungen zu dem Thema, die sich zumeist in metakritischen Reflexionen erschöpfen, ist die Arbeit ungewöhnlich materialreich – und darüber hinaus vielseitig, differenziert und bestens informiert über die Forschung.

Zu den vielfältigen Aspekten der Untersuchung gehören Fragen nach den Kritikern und ihren Adressaten, nach der Auswahl der besprochenen Bücher, den Darstellungsformen der Kritik und nach ihren Akten der Bewertung. Alle diese Aspekte werden in weitere Gesichtspunkte aufgefächert, zu denen Witzel erhellende Detailanalysen vorlegt: zum Ort und zur Aufmachung der kritischen Texte in den berücksichtigten Medien, zur Mehrfachadressierung der kritischen Texte, zu verlags-, gattungs- oder autorenspezifischen Auswahlkriterien bei den Entscheidungen über die Rezensionswürdigkeit von Büchern, zu den Textsorten der Kritik oder zu diversen inhaltlichen Bestandteilen der kritischen Texte.

Bei allen Aspekten wird ein für die Kinder- und Jugendbuchkritik konstitutives Phänomen beachtet und in seiner Problematik mit bedacht: dass die Adressaten der Kritik in der Regel nicht identisch sind mit den potentiellen Lesern der Bücher. Die literaturkritischen Texte werden, über die Köpfe der lesenden Kinder und Jugendlichen hinweg, von Erwachsenen rezensiert und gelesen. Dass Judith Witzel dabei Sonderfälle im Auge hat, bei denen Kinder selbst als Kritiker auftreten, gehört zu der differenzierten Optik der ganzen Arbeit.

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